Die 7 Lerntipps für den garantierten Lernerfolg

Als Nachhilfelehrerin begleite ich seit vielen Jahren Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum Lernerfolg. Immer wieder stelle ich fest, dass gute Noten nicht nur von Talent abhängen. Sie hängen vor allem von der richtigen Lernstrategie ab. Mit den folgenden Lerntipps möchte ich dir zeigen, wie du effizient lernst, motiviert bleibst und langfristig gute Noten erzielst.

1. Klare und realistische Lernziele setzen

Bevor du überhaupt anfängst zu lernen, setze dir klare und vor allem überschaubare Ziele. Ohne einem konkreten Ziel ist das Lernen oft planlos, entmutigend und vor allem frustrierend. Daher stelle dir vor jeder Lernsession die Frage: Was möchte ich heute erreichen?

Anstelle dir vorzunehmen „Ich lerne für die Mathematik Schularbeit“, solltest du dir ein Ziel vornehmen. Zum Beispiel: „Ich wiederhole die Grundregeln des Logarithmus und übe dazu zehn Aufgaben.“

Klar definierte Etappenziele helfen dir auch dabei, den gesamten Lernstoff im Überblick zu behalten. Mit dem gesamten Stoff ist man oft überfordert, doch in kleinen Etappen merkt man oft, dass es gar nicht so viel ist. Mit kleinen Etappen erreicht man oft leichter das Ziel.

2. Einen strukturierten Lernplan erstellen

Ein gut eingeteilter Lernplan ist die Basis für nachhaltigen und langen Lernerfolg. Ich empfehle es, den Lernstoff auf mehrere Tage aufzuteilen, anstatt alles auf den letzten Moment zu verschieben. Zwar funktioniert es manchmal, alles in der letzten Nacht zu lernen, jedoch vergisst unser Gehirn nach dem Test dann sofort wieder alles. Somit bringt es uns dann zum Beispiel für die Schularbeit, die zwei Wochen später ist nichts. Lernerfolg basiert auf langem und vor allem gut verteilten Lernen.

In einem guten Lernplan sollte vor allem folgendes festgelegt sein:

  • Feste Lernzeiten
  • Pausen
  • Freizeit
  • Belohnungen für das Lernen

Kurze und regelmäßige Einheiten sind deutlich effektiver als lange Sessions. 30 bis 45 Minuten Lernzeit pro Einheit sind ein guter Richtwert. So bleibt das Gehirn aufnahmefähig und ist nicht überfordert. Auch die Freizeit sollte nicht vernachlässigt werden.

Dieser Lernplan dient als Vorlage und kann verwendet werden, um sich einen Überblick über die anstehenden Test zu schaffen. Ebenso sollen die Lernsessions auf die Tage aufgeteilt werden.

3. Aktive Lernmethoden anwenden

Viele Schülerinnen und Schüler lesen sich ihre Unterlagen nur durch. Obwohl sie es einige Male lesen können sie es sich nur schwer bis gar nicht merken. Passives Lernen ist wenig effektiv. Im Gegensatz dazu fördert aktives Lernen das Verständnis. Es führt zu einer langfristigen Speicherung im Gedächtnis.

Besonders gern genutzte aktive Lernmethoden sind:

  • Den Lernstoff in eigenen Worten niederschreiben
  • Karteikarten erstellen
  • Mindmaps zeichnen oder den trockenen Stoff grafisch darstellen
  • Lerninhalte laut erklären und aufnehmen, um sie immer wieder anzuhören

4. Lernen in richtigen Intervallen

Unser Gehirn kann sich nur begrenzt auf den Stoff konzentrieren. Deshalb ist es wichtig, regelmäßige Pausen einzulegen. Wir brauchen nach der Zeit eine Verschnaufpause beim Sport, genauso braucht auch das Gehirn eine Verarbeitungszeit.

Es gibt eine gern verwendete Technik. Zuerst 25 Minuten lernen, anschließend fünf Minuten Pause machen. Nach vier Durchgängen sollte man eine längere Pause einlegen. Diese Lernintervalle sorgen dafür, dass unser Gehirn fokussiert bleibt und Ermüdung vermieden wird. Merke dir, dass Pausen kein Zeitverlust sind. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses.

5. Eine lernfreundliche Umgebung schaffen

Der Lernort hat mehr Einfluss auf die Konzentration als man annimmt. Ein chaotischer, unaufgeräumter Platz lenkt ab und erschwert das Lernen. Daher achte immer darauf, dass dein Platz aufgeräumt, ordentlich, gut beleuchtet und frei von Ablenkungen wie Handy oder Fernseher ist. Ebenso hilft ein fester Lernplatz deinem Gehirn. Es wechselt mit der Zeit automatisch in den sogenannten „Lernmodus“.

6. Fragen stellen und Unterstützung annehmen

Viele Schüler und Schülerinnen trauen sich nicht, Fragen zu stellen. Doch es wird kein Lehrer und keine Lehrerin jemanden anschreien, nur weil er oder sie den Stoff nicht versteht. Oft liegt es auch an der Erklärung des Lehrers oder der Lehrerin. Nur weil ein Lehrer oder eine Lehrerin de Stoff nicht gut erklären kann, heißt dass nicht, dass die Schüler und Schülerinnen ihn selbst erlernen müssen.

Daher sollte man sich trauen, Fragen zu stellen. Denn das ist der Schlüssel zum Lernerfolg. Unklarheiten oder Missverständnisse sollten sofort geklärt werden, bevor sie in weiterer Folge zu Lernlücken werden.

Doch auch Lernen in der Gruppe, mit Freundinnen und Freunden oder mit professioneller Nachhilfe bietet Vorteile. Vielleicht können dir Freunde oder Freundinnen die Inhalte verständlicher erklären. Den nicht nur du profitierst davon, auch dein Freund oder deine Freundin kennt sich in diesem Bereich dann besser aus. Trau dich bei einer Nachhilfe anzumelden, bevor es zu spät ist. Nachhilfe ist keine Schwäche, sondern eine sinnvolle Unterstützung auf dem Weg zu besseren Noten und mehr Selbstvertrauen.

7. Belohnungen

Lernen darf auch Spaß machen. Daher vergiss nicht auf Belohnungen nach einer erfolgreichen Lernsession oder einer bestandenen Prüfung. Als Belohnung kannst du kleine Dinge wählen, wie eine Pause, ein Treffen mit Freundinnen und Freunden oder etwas, dass du gerne tust. Diese Belohnung wird dich genauso motivieren. Motivation ist gerade während der Schularbeiten Phase ein wichtiger Faktor.

Reflexion: Erkennst du dich wieder?

Manchmal reicht ein kurzer Moment zum Nachdenken, um zu merken, dass man Unterstützung braucht. Lies dir die folgenden Aussagen in Ruhe durch:

  • Du lernst viel, aber die Noten spiegeln deinen Einsatz nicht wieder?
  • Du verstehst den Stoff im Unterricht, bist aber bei Tests unsicher?
  • Du schiebst das Lernen immer wieder vor dir her?
  • Du wünschst dir jemanden, der dir den Stoff geduldig und verständlich erklärt?

Wenn eine oder mehrere Aussagen auf dich zutreffen, dann bist du hier genau richtig. Genau hier setzt gute Nachhilfe an – individuell, verständlich und motivierend.

Erfolgreiches lernen beginnt mit dem ersten Schritt.

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„Erfolg beginnt dort, wo lernen nicht überfordert, sondern motiviert“

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