Jeder Mensch lernt anders. Während manche Schüler den Lernstoff mit dem Lesen von Texten oder mit Grafiken gut merken können, müssen es andere hören oder praktisch üben. Genau hier kommen die Lerntypen ins Spiel. Wer den eigenen Lerntypen kennt und passende Lernmethoden nutzt, kann effektiver lernen und so mit weniger Aufwand zu besseren Noten kommen.
- Was sind Lerntypen?
- Welche Lerntypen gibt es?
- Die Lerntypen einfach erklärt
- Kann man mehrere Lerntypen haben?
- Lerntypen in der Nachhilfe nutzen
- Warum du deinen Lerntypen kennen solltest
1. Was sind Lerntypen?
Lerntypen beschreiben, wie Menschen Informationen aufnehmen und verarbeiten. Wenn man den eigenen Lerntypen kennt, fällt es leichter die passende Lernmethode zu finden. Ob beim Lernen zuhause oder in der Nachhilfe, den eigenen Lerntypen zu kennen ist von großer Bedeutung, da Lernen dadurch individueller, effektiver und erfolgreicher wird.
2. Welche Lerntypen gibt es?
Meistens werden vier grundlegende Lerntypen unterschieden: der visuelle, auditive, motorische und kommunikative Lerntyp. In Wirklichkeit ist kaum jemand nur einem Typ zuzuordnen – die meisten Schüler sind Mischtypen.
3. Die Lerntypen einfach erklärt
Der visuelle Lerntyp – Lernen durch Sehen
Visuelle Lerntypen lernen mit Bildern, Grafiken, Farben und Strukturen am besten. Sie merken sich Inhalte gut, wenn sie übersichtlich dargestellt sind.
Lernmethoden:
Mindmaps, Bilder, Grafiken, Skizzen, farbige Markierungen, Plakate oder Lernvideos helfen diesem Lerntyp besonders sich den Stoff gut zu merken.
Der auditive Lerntyp – Lernen durch Hören
Auditive Lerntypen merken sich Informationen durch Hören. Für diesen Typen spielen Gespräche und mündliche Erklärungen im Lernvorgang eine große Rolle.
Lernmethoden:
Sich den Stoff selbst laut vorlesen, Lerninhalte anhören (z.B. Audios), Erklärungen aufnehmen oder den Lernstoff jemand anderem erklären.
Der motorische Lerntyp – Lernen durch Praxis
Der motorische Lerntyp braucht Bewegung und praktische Anwendung, um effektiv zu lernen.
Lernmethoden:
Lernen mit Karteikarten, Lernspiele, Experimente, Schreiben und Zeichnen helfen diesem Lerntypen besonders, sich den Stoff schnell zu merken.
Der kommunikative Lerntyp – Lernen durch Austausch
Dieser Lerntyp lernt besonders gut im Gespräch mit anderen.
Lernmethoden:
Lerngruppen, Diskussionen, gemeinsames Erarbeiten von Lösungen, anderen den Stoff erklären oder ihn erklärt bekommen sind bei diesem Lerntypen besonders wichtig,
4. Kann man mehrere Lerntypen haben?
Ja, verschiedene Lerntypen zu haben ist komplett normal. Die meisten Schüler und Schülerinnen kombinieren verschiedene Lerntypen um sich optimal auf Prüfungen vorzubereiten. Wichtig ist, viel auszuprobieren und verschiedene Lerntypen zu kombinieren, um so herauszufinden was für sich persönlich am besten funktioniert.
5. Lerntypen in der Nachhilfe nutzen
Durch den individuell angepassten Unterricht kann man vor allem in der Nachhilfe besonders gut auf den eigenen oder die eigenen Lerntypen eingehen. Die passenden Lernmethoden werden gezielt ausgewählt und Inhalte dementsprechend verständlich erklärt. Das steigert nicht nur den Lernerfolg, sondern auch die Effektivität und Motivation. Wir bieten bei uns in Gmunden Kurse und Workshops an, wie du deinen eigenen Lerntypen findest und effektiv mit ihm lernst.
6. Warum du deinen Lerntypen kennen solltest
Wer den eigenen Lerntypen kennt, lernt effektiver, strukturierter und mit mehr Freude und Motivation. Dadurch spart man viel Zeit und hat somit mehr Freizeit. Die Kombination aus passenden Lernmethoden und individueller Nachhilfe kann Schülern helfen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen und langfristig bessere Leistungen mit weniger Aufwand zu erzielen. So hat man mehr Zeit für Freunde, Hobbies und Familie.
